White Drift

White Drift versammelt Arbeiten, in denen Landschaft nicht dargestellt, sondern freigelegt wird. Aus einer dunklen Tuscheoberfläche entstehen weiße Linien, Flächen und Brüche – Spuren von Kräften, Schichtungen und Übergängen. Horizontales und Vertikales, Verdichtung und Auflösung stehen in einem dynamischen Gleichgewicht.

Die Arbeiten lesen sich als Zustände: Drift, Scherung, Erosion. Sie verweisen auf geologische Prozesse ebenso wie auf Wahrnehmung und Zeit. Landschaft erscheint hier nicht als Ort, sondern als Bewegung.